FRUCHTIGE KINDER- KEKSE

Es ist mal wieder an der Zeit, gesunde Kinder-Kekse zu backen.

[bigletter custom_class=””]Es ist mal wieder an der Zeit, gesunde Kinder-Kekse zu backen. Wir naschen hier nämlich einfach zu viel; und das gerne den ganzen Tag über. Die Kekse sind ohne Zucker, Ei, Butter und Milch, richtig schön fruchtig, weich und zugleich viel gesünder als gekaufte Kekse. Kian hat von Geburt an einen gesunden Appetit, er isst gerne auch mal mehr. Daher muss ich schon drauf achten was er isst und wie viel er zu sich nimmt. Ich mache ihm dann lieber selbstgebackene Kinder- Kekse, wenn ich dazu komme. Dann weiß ich wenigstens was drinsteckt und vor allem kann ich meine Rezepte wunderbar abwandeln und variieren. Auch ich esse sie super gerne die Kekse geben einem richtig Energie.[/bigletter]

Fruchtige Kinder- Kekse

ab 11. Monaten Zubereitungszeit 10 Minuten +15-20 Minuten Backzeit

Zutaten für ca. 15-20 Stück

-250 g Apfelmus – 150 g zarte Haferflocken

-1 Banane -50 g Weizenkleie

-1 TL Mandelmus

Zubereitung:

1. Haferflocken, Apfelmus, Weizenkleie, Mandelmus und eine zerdrückte Banane in der Schüssel vermengen. Bis ein klebriger Teig entsteht.

2. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Back Ofen auf 160° vorheizen.

3. Mithilfe von zwei Teelöffelchen kleine Kekse auf das Blackblech setzen. Die Löffelchen zwischendrin immer wieder kurz in eine Tasse mit heißem Wasser tauchen.

4. 15-20 Minuten backen. Je länger die Haferkekse im Back Ofen sind, bist du knuspriger werden sie.

Wenn eure Kinder es gerne mögen, könnte ja anstelle der Haferflocken auch eine Müslimischung mit Trockenobst verwenden.

ENTSPANNT INS WOCHENBETT// MEINE TIPPS

Bleib so viel wie möglich liegen und ruhe dich aus. Natürlich müssen es keine acht Wochen am Stück sein, aber die ersten zwei dürfen durchaus genossen werden…

[bigletter custom_class=””]Wochenbett Tipps gibt es viele, aber die Tipps, die man am besten gebrauchen kann, werden einem oft verschwiegen. Dabei sollte doch jede Schwangere genauer aufgeklärt werden oder zumindest die Tipps verraten bekommen, die einem das Wochenbett erleichtern.

Ich kann an dieser Stelle natürlich nur aus meiner Sicht schreiben und nur meine ganz eigenen Erfahrungen mit einbringen. Was mir am besten geholfen hat und wie es mir ergangen ist. Das heißt aber nicht, dass es bei euch genau so sein wird oder ihr es so empfindet wie ich.[/bigletter]

Deshalb heißt es auch MEINE Tipps zum Wochenbett.

Meine Geburt verlief mehr als gut, innerhalb kürzester Zeit kam mein Sohn bei einer Wassergeburt auf die Welt. Noch im rausch der Glückshormone verließ ich das Krankenhaus nach nur einer Übernachtung direkt am nächsten Morgen. Ich fühlte mich aber alles andere als top fit. Kein Wunder, ich hatte auch gerade erst ein Baby zur Welt gebracht. Ich wollte nur nicht mehr gestört werden, gestört in meiner Privatsphäre, aber genau das wurde ich. Im Krankenhaus kam ich nicht zur Ruhe, ständig kam Besuch ins Zimmer geplatzt und das nicht von meiner Seite, sondern der von meiner Zimmernachbarin.

Ich lag da in meinem Bett und versuchte mich von den Strapazen zu erholen. Wusste nicht, wie ich mich am besten hinlegen oder setzen soll. So geschwollen war alles untenrum, von der Geburt. Zudem kam noch, dass ich einen Dammriss 2. Grades hatte. Das machte es natürlich nicht einfacher!

Ich blutete wie ein Schw… und wollte regelmäßig die Toilette besuchen. Was mir dann aber sehr unangenehm war, denn anlässlich der Umstände verlor ich einfach jede menge Blut, ohne es irgendwie aufhalten zu können. Ich möchte niemanden erschrecken sondern nur darauf hinweisen, weil ich nicht damit gerechnet hätte, dass es doch so extrem ist. Es waren die ersten Stunden regelrechte Blutstürze, die da einen überraschen! Dementsprechend war es mir natürlich zu peinlich an wildfremden Leuten vorbei zulaufen, um auf die Toilette zu gelangen und eine Blutspur hinter mir zu lassen. Die Türe der Toilette sollte auch nicht verriegelt werden, damit im Fall der Fälle eine Schwersten schnell zur Hilfe eilen kann.

Zu Hause fühlte ich mich wesentlich besser aufgehoben.

Ich habe mich deshalb jetzt bei der zweiten Schwangerschaft für eine Ambulante Geburt entschieden. Sofern alles gut geht.

Jetzt kommen wir aber zum Wesentlichen, meine Empfehlungen zum Wochenbett:

1. Nimm das Wochenbett wörtlich

Bleib so viel wie möglich liegen und ruhe dich aus. Natürlich müssen es keine acht Wochen am Stück sein, aber die ersten zwei dürfen durchaus genossen werden, auch wenn es einem nicht einfach fällt. Aber der Körper hat das gute Recht sich von der Geburt zu erholen.

2. Der Besuch

Als erstes ist es wichtig, dass ihr dafür bereit seid. Überlegt euch schon vorher, ob und wann ihr Besucher bekommen möchtet und auch wie lang! Sprecht es im Voraus schon bei euren Lieben an, damit die Enttäuschung nicht so groß ist, wenn ihr erstmal keinen Besuch bekommen möchtet. IHR alleine bestimmt, wann wer vorbei kommen kann, um das Kind kennen zu lernen. Lasst euch bloß nicht unter Druck setzen. Und wenn, dann soll euer Besuch doch gleich auch bitte Kuchen, Mittagessen oder worauf ihr auch immer Lust habt mitbringen. Um andere zu bewirten und zu umsorgen habt ihr keine Zeit. In erster Linie steht euer Neugeborenes im Vordergrund. Man mag es kaum glauben, aber Besuch zu empfangen kann ganz schnell sehr stressig werden.

3. Hilfe annehmen

Nehmt auf jeden Fall die Hilfe an, die euch angeboten wird. Und wenn nicht, dann verlangt ganz einfach danach! Ein falscher Stolz oder eine übertriebene Erwartungshaltung an sich selbst ist zu dieser Zeit unangebracht. Denn alles ist Neu, da kann es schnell mal dazu kommen, dass man sich überfordert fühlt. Wer zum Putzen, Kochen etc. kommen möchte, ist herzlich Willkommen und darf gerne die Arbeit übernehmen.

4. Vorkochen & bekochen lassen

Je nachdem, wie lange es mit dem Stillen und Anlegen dauert, werdet ihr viel Zeit für das Baby benötigen. Da kommt meist das regelmäßige Essen zu kurz. Ein guter Rat ist, einige Gerichte vorzukochen und portionsweise einzufrieren. Bei Bedarf könnt ihr es einfach auftauen. Ich habe z.B. die Reste der Babyparty eingefroren. Ich freue mich jetzt schon auf Chili Con Carne und Lasagne.

5. Ohren auf Durchzug stellen

Besonders als frisch gebackene Mama bekommt man viel zu oft gut gemeinte Ratschläge. Auch einfach so, ohne das man die Ratschläge braucht oder spezifisch danach fragt. Man muss sich einiges anhören. Irgendwann fängt man an, an sich selbst zu Zweifeln. Besonders, weil diese Ratschläge auch total gegensätzlich sein können. Man entscheidet als Mutter instinktiv richtig, jeder hat seine eigene Art und Weise. Es gibt kein richtig oder falsch. Lasst die anderen einfach reden und entscheidet aus dem Bauch heraus.

6. Toilettengänge

Einige Frauen haben nach der Geburt auf Grund des Wochenflusses das Bedürfnis, sich sehr häufig zu waschen. Zudem brennt das Pipi machen in den ersten Tagen und kann meist sehr unangenehm sein. Stell dir einen Messbecher mit lauwarmem Wasser neben die Toilette. Lass es beim Wasserlassen einfach zwischen deinen Beinen, über den Schambereich entlang laufen. Das hilft nicht nur bei Geburtsverletzungen, sondern ist auch sehr angenehm wegen dem Wochenfluss. Zusätzlich kannst du ein paar Tropfen Weleda Calendula Essent oder Lavendelöl mit ins Wasser geben.

Bei Geburtsverletzungen und zu der Zeit, wo noch alles im Scham- und Dammbereich geschwollen ist, solltest du dich nur vorsichtig abtupfen, nicht wischen! Hier noch ein Tipp: Benutze anstelle von Toilettenpapier besser Einmal-Waschlappen, da diese einfach robuster sind und nicht zerfetzen.

7. Viel trinken

Am besten steht immer ein Getränk in Reichweite, denn vom Stillen bekommt man enorm viel Durst. Darüber hinaus verdünnst du zusätzlich deinen Urin, sodass dieser weniger „aggressiv und scharf“ wird und es somit beim Pipi weniger brennt.

8. Welche Binden benutzen?

In diesem Fall sind ausnahmsweise mal die Billigsten die Besten.

Benutze die Binden, die keine Beschichtung haben und Vegan sind, denn damit schwitzt man nicht so. Ja richtig gehört Vegan. Ich kann die Binden von der Marke Jessica (dm) empfehlen, von Always-Binden hingegen kann ich nur abraten.

Der Wochenfluss ist zwar nicht infektiös, aber ein perfekter Nährboden für Keime. Zum wechseln der Binden sollte man ca. alle zwei Stunden auf die Toilette gehen.

Diese pelzy Binden eignen sich besonders gut in den ersten Tagen nach der Entbindung.

9. Geburtsverletzung

Wenn du einen Dammriss oder eine Scheidenveletzung hast und noch alles etwas geschwollen ist, hat sich bei mir das Kühlen bewährt. Hier ist aber Vorsicht geboten! Nicht, dass man im Nachhinein unter einer Blasenentzündung oder „Gefrierbrand“ leidet. Es eignen sich hierfür besonders gut Binden, die man mit Olivenöl beträufelt, welche dann eingefroren werden. Was sich genau so gut eignet sind mit Wasser gefüllte Gummihandschuhfinger, die ebenfalls eingefroren und dann auf die Schwellung gelegt werden können. Ich empfand dieses als sehr beruhigend und angenehm. In manchen Krankenhäusern gibt es extra Binden die kühlen. Fragt einfach mal nach, ob sie so etwas dort haben.

10. Die Nacht

Ein kleines Lämpchen hilft in der Nacht alles im Blick zu haben. Beim Stillen ist es eine besonders große Hilfe.

11. Schwellungen/ Blutergüsse/ Nähte

Blutergüsse, Schwellungen und Nähte nach der Geburt sind keine Seltenheit. Beim Kaiserschnitt muss die Wunde selbstverständlich vernäht werden. Bei einer natürlichen Geburt kann es zu einem Dammschnitt oder -riss kommen. Arnika in Form von Globulis hilft und soll den Heilungsprozess nach dem Nähen beschleunigen. Dadurch klingen die Schwellungen nach der Geburt schneller ab.

Genießt das kennenlernen mit eurem Baby in der Wochenbett Zeit.

KREATIVE GESCHENKIDEE ZUM MUTTERTAG

Es müssen ja nicht immer Blumen und Pralinen sein.

[bigletter custom_class=””]Am 14. Mai ist es wieder soweit.

Der Muttertag steht mal wieder vor der Tür. An diesem Tag soll eure Mama hochgelebt werden. Nicht umsonst ist der Muttertag der Ehrentag unserer lieben Mamas, sie freuen sich über all eure kreativen Ideen. Und damit ihr bis dahin das ideale Geschenk für eure Mama habt, habe ich schon mal ein Paar richtig coole Ideen gesammelt. Es müssen ja nicht immer Blumen und Pralinen sein.

Wie wär es denn mit einem tollen und witzigen Statement Print? Oder einer “Mama”-Tasse für den geliebten Kaffee? Eine großartige Idee ist natürlich auch immer etwas Selbstgemachtes, hierzu habe ich euch eine DIY-Anleitung für eine hübsche Pinnwand in Form eines Herzes erstellt. Ihr könnt hier eine liebevolle Erinnerung in schriftlicher Form oder ein schönes Foto von euch befestigen.[/bigletter]

Du brauchst:

  • eine Holzplatte
  • Acrylfarbe und Pinsel, weißes Lackspray (falls ihr die Platte anmalen möchtet)
  • Kordel oder Bast in der gewünschten Farbe
  • viele Nägel
  • Papier
  • Malerkrepp
  • kleine Zange, Hammer, Schere

So gehts:

  • Zuerst wird die Holzplatte angemalt. Ich habe mich hier für Weiß entschieden, da die Kordel so viel besser zur Geltung kommt. Die Farbe gut trocken lassen. Als nächstes zeichnet ihr euch euer Motiv auf ein Blatt Papier. Ich habe mich für das Herz entschieden das passt am besten zu Muttertag. Platziert nun die Vorlage auf dem Holz und klebt alle Seiten mit Malerkrepp fest.
  • Jetzt wird gehämmert. Die Nägel werden entlang der Vorlage in gleichen Abständen in die Holzplatte geschlagen und zwar in einem Abstand von ca. 2cm, was aber auch von der Dicke eurer Kordel abhängt ist. Damit ihr die Nägel schön gerade und gleichmäßig einschlagen könnt, ohne euch ständig auf den Daumen zu hauen, verwendet dafür eine kleine Zange, mit der ihr den Nagel einfach fixieren könnt.
  • Wenn ihr damit fertig seid, könnt ihr das Vorlagenpapier einfach abreißen. Papierreste an den Nägeln entfernen und wer mag sprüht noch die Nagelköpfe weiß.
  • Nun beginnt ihr mit der Kordel, die ihr an einem Nagel festgeknotet habt, die Nägel miteinander zu verbinden. Ihr könnt das ganze ganz durcheinander machen oder auch gleichmäßig. Wie es euch besser gefällt. Das Ende der Kordel knotet ihr einfach am Nagel fest.

Viel spaß beim nachmachen!

SORRY FREUNDE, ICH HABE DANN MAL EIN KIND!

Kinderlose Freunde können das manchmal nicht nachvollziehen und sind irgendwann über alle Berge.

[bigletter custom_class=””]Nie hätte ich gedacht, dass ein Kind einfach alles ändert. Ja, und mit alles meine ich ALLES. Kinderlose Freunde können das manchmal nicht nachvollziehen und sind irgendwann über alle Berge. Sie sagen, sie bedauern die Freundschaft die verloren gegangen ist. Wir würden uns zu wenig darum kümmern uns regelmäßig zu melden, uns zu treffen und haben nur noch das Kind im Kopf.[/bigletter]

Ich gebe zu, irgendwo zwischen den schlaflosen Nächten, den Gedanken an volle Windeln, wundem Popo und “was koche ich als nächstes für einen Babybrei”, habe ich manchmal vergessen mich zu fragen oder besser gesagt, sie zu fragen, was meinen kinderlosen Freunde gerade machen.

Dazu muss ich sagen, für mich ist das erste Jahr mit Kind wirklich nicht einfach gewesen. Viele Mütter können das bestimmt nachvollziehen –  Alleinstehende leider oft nicht. Und soll ich euch auch sagen, warum es so anstrengend ist? Es liegt daran, das wir einfach nur die besten Mütter sein möchten. Da ändern sich die Privilegien. Es bleiben Wohl oder Übel die Dinge auf der Strecke die einem früher enorm wichtig waren.

Dazu zählen leider auch Freundschaften pflegen, aber auch ganz banale Dinge wie: die eigene Hygiene, der Haushalt, Sport, warmes Essen, Zeit als Paar verbringen, die Karriere und einfach die Zeit für einen selbst, all das steht hinten an. Da kann man leider auch mal vergessen, zurückzurufen oder eine Whats App zu beantworten.

Denn die Mutterrolle 24 Stunden am Tag zu managen ist nicht so einfach wie man sich das vorher vorstellt. Erst recht nicht, wenn man keine der Familienangehörigen im nahen  Umkreis hat. Aber das weiß man ohne Kind leider nicht, sich als Freunde dann aus dem Staub zu machen ist dann nicht die feine Art. Leider musste ich aber am eigenen Leib erfahren, dass ganze Cliquen sich verabschieden können, wenn man nicht mehr so entscheidet, wie vor der dem Baby und der Familienzeit auch mal den Vortritt einräumt.

Ein großes Dankeschön gilt allerdings an die kinderlosen Freunde, die immer so geduldig mit uns und nicht böse sind, weil wir uns weniger melden oder Verabredungen absagen weil wir einfach nur platt sind. Uns trotzdem noch mögen, auch wenn wir oftmals nur mit einem Ohr zuhören. Manchmal muss man erst selbst ein Kind bekommen, um zu merken wer deine wahren Freunde sind! Schlussendlich sind wir um einige Erfahrungen reicher geworden was Freunde angeht. Und jetzt nach dem ersten turbulenten Jahr mit Kind, merke ich einfach wie entspannt alles geworden ist. Das ich nun wieder eine verlässliche, interessierte Freundin sein kann. Aber leider nur für die, die noch an meiner Seite sind.

Bilder by: Libre Fotografie

GEBURTSBERICHT// ABENTEUER STURZGEBURT

…so unerwartet und heftig kam die nächste Wehe, diesmal von null auf hundert. Sie hat mich wirklich schlagartig umgehauen.

[bigletter custom_class=””]Mein Geburtsbericht: Da lag ich nun, mit einem zuckersüßen Mädchen auf dem Arm und ließ alles im Schnelldurchlauf Revue passieren. Ich konnte es selbst nicht glauben, wie schnell alles ging. Ich musste mir die Geburt immer und immer wieder von meinem Mann erzählen lassen, um es auch ja glauben zu können! Aber als die Hebammen-Schülerin ein paar Stunden später das Zimmer betrat und mich darum bat, das ganze in einem Jahr doch bitte wieder genauso zu wiederholen, um ihre Examensarbeit darüber zu schreiben, wurde es mir dann doch bewusst. Bewusst dass es wohl doch so abgelaufen sein musste, wie ich es selbst alles mitbekommen habe.[/bigletter]

Fangen wir von vorne an.

Irgendwie hatten doch alle Recht, dass die zweite Schwangerschaft nur so an einem vorbeiläuft. All die Aufregung, all die Ungewissheit die man in der ersten Schwangerschaft verspürt ist bei der Zweiten wie weg geblasen. Oder war sie einfach nur kaum zu spuren? Man nimmt die Schwangerschaft nicht so wahr, bis auf das der Bauch zunehmend wächst. All die ganzen Vorbereitungen, wie Kurse besuchen, Kinderwagen aussuchen, Bücher lesen, Babyzimmer einrichten, ja sogar die Namensauswahl erschien nicht mehr so dringlich zu sein.

Man nimmt die 2. Schwangerschaft nicht so wahr…

Auch die Vorfreude fühlte sich anders an, viel gedämpfter und so weit weg. Die richtige Vorfreude trat bei mir erst ziemlich spät ein. Und dann in den letzten Tagen, mutierte die Vorfreude dann plötzlich eher zu einer Ungeduldigen nervenaufreibenden Strapaze. Jeder Tag der über den Einbindungstermin kam, löste immer mehr Unruhe in mir aus. Schließlich behauptete jeder, dass mein Kind ganz sicher zwei bis drei Wochen früher kommen würde. Doch dem war nicht so. Das kleine Mädchen ließ sich Zeit.

Kein Tag verging an dem ich nicht gefragt wurde, ist das Baby immer noch nicht da? Dabei tat ich doch schon alles was in meiner Macht stand, um die Wehen irgendwie voran zutreiben. Ich probierte wirklich alles, von Akupunktur, Sex, bis hin zu Globulis und heiß baden. Ja und glaubt mir, ich hätte es sogar in Kauf genommen einen Kopfstand zu machen und mit der Zunge die Nasenspitze zu berühren wenn es nur irgendwie geholfen hätte! Im Endeffekt half nur warten, warten bis sich das Baby auf den Weg macht.

War die Geburt meiner Tochter wirklich so rekordverdächtig?

Dienstag der 26.09.2017 Entbindungstermin + 6 um Punkt 6:40 Uhr riss ich die Augen auf vor Schmerz und schaute auf die Uhr. Wieder eine Senkwehe? Aber irgendwie anders als sonst. Schmerzhaft aber für mich eigentlich nichts Ungewöhnliches, da ich seit einigen Wochen mit Übungs- und Senkwehen zu kämpfen hatte. Mal heftig schmerzhaft, mal weniger schlimm. Was genau geht da grade vor sich? Ich versuchte in mich zu hören, versuchte mich darauf zu konzentrieren herauszufinden ob es wirklich Geburtswehen sind. Ich versuchte mich daran zu erinnern wie sich die Wehen bei Kian anfüllten. Etwa genau so?

Soll ich meinem Mann Bescheid sagen oder ihn besser noch schlafen lassen?

“Soll ich meinem Mann Bescheid sagen oder ihn besser noch schlafen lassen? Habe ich wirklich alles in die Kliniktasche gepackt?” 1000 Gedanken schossen mir durch den Kopf. Gegen 8 Uhr stieg ich in die heiße Badewanne, um die sehr unregelmäßigeren Wehen in Gang zu bringen. Doch es tat sich einfach nichts! In der Wanne waren die Wehen nicht zu spüren. Nach einer Stunde Baden dachte ich mir: “Okay dann wird es heute wohl doch noch nicht los gehen, war nur ein Fehlalarm.” Ich hoffe natürlich so sehr, dass die kleine Maus sich noch selbst auf den Weg macht. Bevor es zu einer Einleitung kommen würde.

Am Frühstückstisch gegen 11 Uhr zogen mein Mann und ich in Betracht, dann doch besser mal die Nachbarn oder meine Eltern zu informieren. Meine Wehen setzen immer wieder ein, zwar sehr unregelmäßig aber immer mal wieder. Als meine Eltern gegen 12:45 Uhr eintrafen, spürte ich die Wehen immer hefiger. Ich konnte sie dennoch super aushalten und wuselte noch im Haus herum, um noch schnell ein paar Sachen für Kian einzupacken. Ich machte ihm ein Lunch Packet für unterwegs, denn meine Eltern wohnen nicht um die Ecke und schließlich hatte Kian noch nicht zu Mittag gegessen. Meine Mutter beobachtete mich ganz kritisch und war der Meinung, das wir uns unbedingt auf den Weg ins Krankenhaus machen sollten und zwar schnell.

Hatte sie es etwa schon vorher geahnt oder mir sogar angesehen?

Wir parkten das Auto außerhalb vom Klink Gelände. Und wer zufällig das Uniklinik Gelände von Bonn kennt, weiß wie weitläufig es ist. Ich war mir dennoch sicher, dass ich es noch rechtzeitig ins Krankenhaus schaffen würde, ohne das Baby gleich auf dem Weg zu bekommen. Ich wollte schließlich die Wehen ankurbeln, um nicht noch lange im Krankenhaus verweilen zu müssen. Um 14 Uhr trafen wir am Krankenhaus ein. Wir melden uns unten an der Pforte für den Kreißsaal an. Doch als die Dame mich dann darauf hinwiesen wollte, doch bitte eine Wartemarke zu ziehen, fiel ich aus allen Wolken, ich war außer mir! Ich hatte Wehen!!!

Wehen die man mir anscheinend nicht wirklich ansah. Ich antworte in einem recht energischen Ton, dass ich jeden Moment ein Kind bekomme und sie nicht allen Ernstes glaubte, dass ich jetzt noch eine Wartemarke ziehen würde wie beim Amt! Die Antwort von ihr habe ich gar nicht mehr mitbekommen, da ich mit einem Bein schon im Aufzug stand. Was hat die gute Frau sich dabei nur gedacht?

Um ca. 14:06 Uhr wurde ich ans CTG angeschlossen und von einer Hebamme zusätzlich untersucht, wir lagen erst bei 3 cm Öffnung, was ich kaum glauben konnte, denn ich bekam schon einige Wochen vorher den Befund von meiner Frauenärztin das mein Muttermund bereits 2cm geöffnet sei.

Wenige Minuten vergingen, die Wehen überrollten mich jetzt doch schon immer heftiger. So das ich nicht wusste wohin mit dem Schmerz! Es waren genau drei. Das Telefon von meinem Mann klingelte. Er nahm das Telefonat an, um seinem besten Freund zu sagen, das wir schon im Krankenhaus sind und Kian schon in guten Händen sei und er sich nicht um ihn kümmern müsse. Plötzlich machte es Plop in mir, die Fruchtblase war geplatzt und alles war nass. Ich rief: “Die Fruchtblase ist geplatzt!“ Meinem Mann war der kleine Schockmoment Gesicht anzusehen! Er beendete sofort das Gespräch. Ich konnte es kaum glauben, auch wenn alles nass war, es war irgendwie ein schönes Gefühl, denn ich wusste jetzt geht es wirklich los! Mein Mann half mir beim Ausziehen der Schuhe und der nassen Hose. Wir scherzten noch rum, von wegen Fruchtblase geplatzt, ich hätte nur ordentlich in der Hose gepinkelt. Doch einen Augenblick später traf es mich wie ein Blitz, so unerwartet und heftig kam die nächste Wehe, diesmal von null auf hundert. Sie hat mich wirklich schlagartig umgehauen. Ich lag auf dem Bett, hielt mich mit einer Hand am Bettgestell fest, presste die Füße gegen das Fußende und schrie nur “Das Baby kommt, ich muss pressen!” Schnell füllte sich das Zimmer mit Hebammen und einer Ärztin. Sie beschlossen mich sofort in den Kreissaal zu fahren. Prompt war die nächste Presswehe im Anmarsch, ich spürte das Köpfchen durch den Geburtskanal rutschen. Ich spürte alles! Alles haargenau! Diesmal fiel ich nicht vor Schmerzen in Trance, nicht so wie bei der Geburt mit Kian. Ich war zu 100 Prozent bei mir. Die Schmerzen waren wirklich sehr heftig. Aber ich wusste, jeder Wehe bringt das Baby voran. Die Hebammen wollten tatsächlich noch, dass ich auf das andere Bett wechsle. Ich kann mich zwar nicht mehr genau an meinen Tonfall erinnern, doch habe ich ihnen ganz klar deutlich gemach, das ich überhaupt nichts mehr machen werde, außer jetzt in jener Minute mein Kind auf die Welt zu bringen. Anscheinend glaubten sie mir nicht, keiner glaubte mir! Noch nicht einmal mein Mann! Er glaubte wirklich er könnte sich in einer Wehenpause auf einem Stuhl ausruhen. Ich erkannte mich selbst nicht wieder, denn ich schrie ihn wohl dermaßen an, dass er in weniger als eine Sekunden stramm wie ein Soldat an meinem Bett stand und mir die Hand hielt. Ich denke zu dem Zeitpunkt machte ich allen nochmal deutlich, dass es richtig ernst wird, und das ich jetzt und hier mein Kind in diesem Bett bekommen würde, egal ob es ihnen passt oder nicht. Und genau so war es auch, nach nur zwei weiteren Wehen war die kleine Julin auf der Welt.

eine Folge von “The Big Bang Theory” dauert länger als die Geburt

14:29 in nur 18 Minuten vom Fruchtblasensprung bis zur Geburt von Julin. Somit hätte eine Folge von “The Big Bang Theory” länger als die Geburt gedauert.

Nach 6 Stunden verließen wir schon das Krankenhaus und nutzten die Zeit Zuhause um uns richtig kennen zu lernen und um zum kuscheln. Und sollten wir uns doch noch für ein drittes Kind entscheiden, wäre es wohl besser eine Hausgeburt in Erwägung zu ziehen.

Gastbeiträge – Coming Soon!

Wollt Ihr eure Geschichte erzählen… dann schreibt mir doch einfach eine email.

Hallo liebe Gastblogger / Gast Autoren…habt ihr ein tolles Thema über das ihr immer schon mal schreiben wolltet? Hiermit seid ihr herzlich eingeladen. Schreibt mir einfach eine kleine mail mit eurem Thema.

Ich freu mich drauf!

Eure Mona

BABY-BELT // FÜR MEHR HALT WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT

Gerade in den letzten Monaten der Schwangerschaft nahmen die Beschwerden immer mehr zu.

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[bigletter custom_class=””]Je mehr die Schwangerschaft fortschreitet, umso mehr wird der Körper belastet.

Gerade in den letzten Monaten der Schwangerschaft nahmen die Beschwerden immer mehr zu. Es sind die klassischen Probleme, wie Rückenschmerzen und Spannungsgefühl im Bauch, sowie ziehende Beckenschmerzen. Was natürlich ganz normal in der Schwangerschaft ist. Machte sich aber nun bei der zweiten Schwangerschaft schon viel früher bemerkbar. Die Bänder und Gelenke lockerten sich viel schneller, der Körper war schließlich schon vorbelastet vom ersten Kind. Demnach bekam ich schon ganz zu Anfang starke Rückenschmerzen. Meine Schmerzen begannen in der 19. SSW: insbesondere der untere Lendenwirbelbereich machte mir im Laufe des Tages und immer mehr am Abend stark zu schaffen. Meine gesamte Körperhaltung war nicht mehr die gleiche wie früher, als ich noch Sport gemacht habe. Das bekam ich jetzt auch zu spüren. Die Rückenschmerzen verschlimmerten sich zunehmend. Ich suchte schnellstmöglich nach Entlastung für meinen Rücken.

Nach Empfehlungen sollte ein Bauchgurt Abhilfe schaffen und den Rücken wesentlich mehr schonen.[/bigletter]

Ich entschied mich den Anita Bauchgurt Baby-Belt zu testen. Wie meine Erfahrungen damit waren und ob er mir geholfen hat erzähle ich euch jetzt.

Erst einmal möchte ich euch verraten wofür dieser Baby Belt eigentlich ist.

Der Baby Belt/ Bauchband von Antita maternity soll einem Entlastung und Unterstützung bieten und verspricht schnelle Linderung bei schwangerschaftsbedingten Rückenschmerzen.

Außerdem kann das Tragen eine schnellere Rückbildung des Bauches nach der Geburt fördern.

Durch die sanfte Stütze des Bindegewebes kann der Baby Belt auch toll genutzt werden, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Der Stoff des Gürtels ist eine atmungsaktive Mikrofaser und besteht aus 80% Polyamid und 20% Elastan. Auf mich macht das Produkt einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck.

Wann trägt man den Baby-Belt?

Der Baby Belt kann durch seine Konstruktion mit Klettverschlusses individuell unter den Bauch platziert und während der gesamten Schwangerschaft getragen werden. Der stufenlose Klettverschluss ermöglicht ebenfalls ein schnelles An- und Ausziehen. Durch einen integrierten Kompressionsgürtel wird der Unterbauch- und die Rückenpartie ausreichend unterstützt.

Meine Persönlichen Erfahrungen mit dem Baby-Belt

Anfangs war es ungewohnt und nicht ganz einfach den Bauchgurt anzulegen. Erst mal musste ich für mich herausfinden wie locker oder stramm ich ihn tragen muss, damit er den gewünschten Effekt und die entsprechende Entlastung erzielte.

Ich hatte den Dreh nach ein paar Mal anlegen aber ganz schnell raus. Erst war es gewöhnungsbedürftig, kein Wunder man nimmt direkt eine andere Haltung ein die einem aber ganz schnell zum Vorteil wird. Meine Körperhaltung ist direkt viel aufrechter und beim Sitzen erweist er sich gleichermaßen als angenehm. Das Hohlkreuz verringerte sich und der Bauch wird von unten wesentlich mehr gestützt, wodurch sich der Bauch viel leichter anfühlt. Selbst bei viel Bewegung bleibt der Gurt an einer Stelle und verrutscht nicht.

Insgesamt haben sich meine Rückenschmerzen um einiges gebessert. An langen Tagen gibt mir der Bauchgurt fast ausnahmslos genügend Entlastung, um bis zum Abend Rückenschmerz-frei zu bleiben.

Mein Fazit

Ich kann den Baby-Belt von Anita maternity uneingeschränkt empfehlen. Er ist in seiner Anwendung sehr einfach und bietet durch seinen atmungsaktiven Stoff einen sehr angenehmen Tragekomfort.

Er kann vom Beginn bis zum Ende der Schwangerschaft gut getragen werden, da er individuell verstellbar ist.

Die Rückenschmerzen vermindernden sich spürbar. Der Bauchgurt sorgte definitiv für mehr Entlastung durch die stützende Funktion unterhalb des Bauches. Spürbar wurde der Bauch leichter, sodass lange Tage sich weniger beschwerlich anfühlen.

Wenn ihr außerdem noch den richtigen Still-BH für euch sucht könnt ihr hier mal vorbei schauen.

Ich bin total begeistert von den Schwangerschaft und Still- BHs von Anita Maternity . Es stimmt die Verarbeitung, Qualität und das wichtigste der Sitz sowie Passform.

SEX IN DER SCHWANGERSCHAFT

Wie ist das mit dem Sex in der Schwangerschaft? Macht man es oder lieber nicht?

[bigletter custom_class=””]Wie ist das eigentlich mit Sex in der Schwangerschaft? Macht man es oder lieber nicht? Ein Thema was selten angesprochen wird, aber doch jedes Paar betrifft, sobald man Nachwuchs erwartet. Die Beziehung zwischen Partnern ändert sich durch das “Eltern werden” – wenn auch nicht gleich alles sofort.

Ich fühlte mich schlapp, ich war müde und mir war rund um die Uhr übel. Dazu kamen diverse körperliche Veränderungen, demnach hatte ich natürlich die ersten 3 Monate wirklich kein Verlangen nach Sex.[/bigletter]

Doch als sich das alles wieder legte und der Körper sich an die Schwangerschaft angepasst und sich das Hormonchaos  eingependelt hatte, wünschte ich mir wieder viel mehr Nähe, Zärtlichkeit, körperlichen Kontakt und Sex.
Aber hier gilt: Jede Frau ist anders, jedes Paar ist anders. Man sollte sich auf keinen Fall stressen lassen. Man sollte offen damit umgehen und sich keinen Druck machen. Ich kann euch nur ans Herz legen: redet mit eurem Panter darüber! Teilt eure Ängste, Sorgen und Gedanken.

Manchmal ist es eine Erlösung, die sogar dazu führen kann, dass später das Verlangen nach Intimität zurück kommt. Allein dass der Partner dafür Verständnis aufbringt, kann schon einiges verändern. Ich weiß noch, in der ersten Schwangerschaft, kam die Lust und das Verlangen nicht so schnell wieder zurück. Wenn ich damals nur schon hörte wie unglaublich gut doch der Sex mancher Pärchen während der Schwangerschaft sei, machte ich mir noch mehr Gedanken und Vorwürfe. Meinem Partner nicht das zu geben was er sicherlich sehnsüchtig vermisste. Sex und vor allem die Nähe!

Ich zweifelte an mir selbst, da ich nicht mehr so viel Zärtlichkeit und Körperkontakt zuließ, mir war es oft schon zu viel, angefasst zu werden. Aber man möchte den Panter auch nicht verletzen und ihm sagen: „ Lass die Finger von mir“! Doch das Gespräch zu zweit ist wirklich wichtig. An dieser Stelle sollten wir jedem Mann danken, der auch diese lange Durststrecke ohne Seitensprung schafft! (in unserer Gesellschaft scheint es oftmals leider nicht mehr selbstverständlich zu sein, solche Zeiten ohne Sex aushalten zu können.) Aber auch das, ist eine Hürde in der Partnerschaft die man gemeinsam schafft, wenn man zusammen hält und drüber redet!

Machen oder lassen – Sex in der Schwangerschaft?

Ganz klar, machen so lange es noch geht!

Keine Angst, hier bremst einen meist nur das Kopf- Kino! Das beste Stück vom Mann soll doch nicht das erste sein, was das Kind zu sehen bekommt“, so das Denken vieler. Was für ein Blödsinn, es ist eher ausgeschlossen, selbst wenn er gut bestückt sein sollte.  Das Kind liegt natürlich gut geschützt in der Gebärmutter und der Muttermund ist geschlossen. Aus ärztlicher Sicht spricht wirklich nichts dagegen, solange sich beide dabei wohl fühlen. Wenn Schmerzen vorhanden sind oder während dessen auftreten ist hier natürlich Vorsicht geboten!

Die letzte Chance!

Der Bauch wird größer und wächst unaufhaltsam. So wie der Bauchumfang zunimmt, so nimmt gleichzeitig die Beweglichkeit ab. Mit der Zeit sind einfach gewisse Stellungen nicht mehr drin. Hier heißt es jetzt also kreativ werden. Es kann eben sein, dass man auf Blümchensex umsteigen muss, weil es auf die harte Nummer einfach zu anstrengend wird. Ich selbst bekomme oftmals Krämpfe in allen möglichen Körperregionen wie, Oberschenkel, Waden und Po. Oder meine Gebärmutter zieht sich so stark zusammen, dass es sich anfühlt wie eine heftige Wehe. Das kann auch richtig schmerzvoll sein.

Beim Orgasmus der Frau ist es wohl normal und keineswegs gefährlich, wenn sich der Unterleib so zusammen zieht. Es ist für die Frau einfach nur für den einen Augenblick ziemlich unangenehm. Eine kurze Auszeit, hilft meistens schon. Dafür werden aber auch jede Menge Glückshormone freigesetzt, die dann ebenso an das Baby weiter gegeben werden.

Wann solltet Ihr besser keinen Sex haben?

  • wenn der Muttermund verkürzt ist
  • es zu Blutungen kommt
  • wenn es zu vorzeitigen Wehentätigkeiten kommt
  • es zum vorzeitigen Blasensprung kommt

Euer Frauenarzt wird euch schon sagen und darauf hinweisen wann aus medizinischer Sicht etwas gegen Sex spricht. Wenn ihr dennoch unsicher seid fragt lieber noch einmal nach beim Frauenarzt

Meine Meinung zum Thema Sex in der Schwangerschaft ist:

Solange es mit dem Sex für beide Partner Spaß bringt und gesundheitlich nicht schadet, solltet ihr die gemeinsame Zeit genießen. Wenn das Baby oder sogar das zweite Kind erst mal auf der Welt ist, wird sich auch wieder einiges im Schlafzimmer ändern.

KOFFER PACKLISTE MIT KLEINKIND // FÜR AUSTRALIEN

Das Kofferpacken stellt immer eine große Herausforderung dar, grade jetzt mit Kleinkind wird es nicht einfacher.

[bigletter custom_class=””]Das Kofferpacken stellt immer eine große Herausforderung dar, grade jetzt mit Kleinkind wird es nicht einfacher.

Früher habe ich meine Koffer einen Abend zu vor in letzter Minute gepackt oder sogar ein paar Stunden vor Abflug. Doch jetzt möchte ich lieber kein Risiko mehr eingehen und am besten vorbereitet und entspannt in den Urlaub starten.[/bigletter]

Gute Vorbereitung ist alles!! Ich brauch unbedingt immer Checklisten und To-do-Listen um nichts zu vergessen. Die helfen mit persönlich super dabei, alles im überblick zu behalten und Stress zu vermeiden. Im Vorfeld mache ich mir immer Gedanken über eine vernünftige Baby/Kinder-Reiseapotheke und die Kindersonnencreme. Gegebenen falls halte ich auch mit dem Arzt Rücksprache. Genauso überlege ich vorher, viele Windeln werden wir für den Anfang der Reise brauchen? Ist der Kinderausweis ausreichend?

Ich versuche euch mit diesem Beitrag die Sache etwas zu vereinfachen und gebe euch die Packliste für den Urlaub (in Australien).

Erfahrungsgemäß nimmt die Kleidung den meisten Teil am Gepäck ein; aber mal ehrlich, wie oft kommt man zurück und packt ungetragene Sachen wieder in den Schrank? Hier solltet ihr unverzagt reduzieren – es gibt schließlich Waschmaschinen. In Australien ist Kinderkleidung überweidend günstiger als bei uns daher kann man getrost dort Kleidung kaufen falls noch was fehlt. Insbesondere gibt es fast in jeder Unterkunft eine Waschmaschine und Trockner.

Kinder Kleidung:

  • 4 x Bodys
  • 1 x Cardigan für die Flüge
  • 1x Regenjacke (oft gebraucht auch für Ausflüge mit dem Boot)
  • 2 x Socken
  • 1x lange dünne Hose für die Flüge
  • 1x Jeans, Strumpfhose und Jacke für die Rückkehr nach Deutschland falls es Winter ist
  • 2 x Jumpsuits
  • 2x kurze Hose
  • 4x Shirts
  • 1 x Sonnenhut mit Nackenschutz und Cap
  • 1x bade UV Schutzkleidung
  • 1x Schlafsack (sehr praktisch, wegen den Klimaanlagen in den Unterkünften)
  • 1 x großes Mulltuch vielfältig einsetzbar
  • 2 x kleines Spucktuch
  • 25 x Windeln
  • 4x Schwimmwindeln
  • 1 x Feuchttücher
  • 4xWasserdichte Unterlage
  • 1 x kleine Waschlotion
  • 1 x Packung Milchpulver
  • 2 x Milchflaschen
  • 1 x Strohalmtrinkflasche
  • 4 x Quetschi Obst
  • 2 x Packung Birchermüsli für Kinder (hat für ca. 3 Wochen gereicht, als Frühstück )
  • 8 x Fruchtriegel für unterwegs
  • Sonnenschutz 50LSF
  • Nagelschere/Clip
  • Calendula Wundschutz
  • Sonnensegel/ Mulltuch und Kinderwagenclips als Sonnenschutz
  • Strandmuscheln gibt es in Australien ab 10$
  • Lätzchen, Waschlappen Feuchttücher

Nützliches:

Buggy/Kinderwagen – je nach Alter des Kindes für Flughafen-, Stadt- und Einkaufsbummel super praktisch

Kindertrage – unverzichtbar, grade auch für Wanderungen (Kian war 13 -14 Monate)

Kinderbesteck – Geschirr, Becher

Waschmittel

Und zu guter Letzt, meine drei Top Begleiter, auf die ich im Urlaub auf keinen Fall verzichten wollte:

  • Supersaug-Mikrofaser-Handtücher –haben wir sehr oft gebraucht (Leicht, klein, trocken schnell und der Sand lässt sich super damit entfernen)
  • Taschenlampen, Stirnlampe (je nach dem an welchen Orten ihr seid, wir haben sie bis jetzt immer gebraucht)
  • kleines Messer und Sparschäler– (immer dabei, super praktisch für Äpfel, Möhren etc. für unterwegs und lange Autofahrten)

Und wer jetzt denkt er wäre fertig mit packen, der hat das Handgepäck vergessen!

Hier die Koffer Packliste fürs Handgepäck mit Kleinkind:

Ihr solltet alle Sachen, die im Urlaub unentbehrlich sind, ins Handgepäck packen! Das Aufgabegepäck kann verloren gehen oder erst Tage später ankommen. In solchen Notfällen könnt ihr euch aus dem Handgepäck versorgen. Pässe, Kinderpässe, Flugticket solltet ihr immer griffbereit haben. Medikamente, Ersatzschnuller, Ersatzkleidung, Lieblingsspielzeug, Laptop etc. möchte man ungern nachkaufen müssen.

  • Internationaler Führerschein
  • Kreditkarten – möglichst mehrere mitnehmen!
  • kleines Bargeldreservoir somit könnt ihr euch Vorort am Flughafen versorgen. (für die Snacks oder das erste Taxi

Das restliche Bargeld könnt ihr euch Vorort am Geldautomat oder Wechselstube besorgen.

  • Andere Dokumente – Scheine für die Auslandsreise Krankenversicherung , Ersatz-Passbilder, Impfausweise, normaler Führerschein
  • Müsliriegel, Knabberein – für den kleinen Hunger am Gate, bei Verspätung und wenn das Bordessen nicht schmeckt
  • Nasenspray auch für Start und Landung
  • Trinkflaschen für Kleinkinder vor dem Einchecken füllen, oftmals lasen die Kontrollen die Getränke der Kinder durch.
  • komplettes Set Wechselsachen
  • Waschlappen
  • Wickelzeug, Ersatzschnuller, Schnuffeltuch, Fläschchen… – Windeln und Feuchttücher gibt es im Notfall auch im Flugzeug, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.
  • Zahnbürsten, Zahnpasta und Deo
  • Bonbons, Kaugummis, Mundspray etc.
  • Minispielzeuge, Pixibücher sind leicht und nehmen nicht viel Platz weg
  • kleine Wimmelbücher hier gibt es immer was neues zu entdecken und die endlos Beschäftigung ist  garantiert
  • warmes Shirt/Fleecejacke, dicke Socken, auf Langstreckenflügen solltet ihr euch so gemütlich wie möglich einkleiden
  • Notfallapotheke

Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen! Ansonsten schreibt es doch gerne in die Kommentare, was bei euch auf keinen Fall fehlen darf.

FINGER WEG, DAS IST MEIN BAUCH!!

Kennt ihr das auch? Je mehr ein Babybauch wächst, desto mehr Grabscher können nicht widerstehen!

[bigletter custom_class=””]Manchmal, stehe ich einfach nur so da und begutachte meine neuen Rundungen Spiegel, die mehr als deutlich zu sehen sind. Auch wenn mein Körper, den ich da anschaue, ein komplett anderer ist als noch vor wenigen Monaten. Ich fühle mich trotzdem wohl in meiner Haut und mag sogar die neuen Pfunde die ich zugenommen habe. Und ja, es ist nicht wenig, es sind immerhin schon 15 kg. Und ich habe noch ein paar Wochen vor mir. Dann gibt es aber auch diese einen Tage, an denen ich genau dass, was ich gestern noch so hübsch, voller Stolz präsentierte und für wunderbar befunden habe, plötzlich doch mit ganz anderen Augen sehe. So ganz ohne Energie völlig träge, ausgelaugt, unbeweglich und langsam in allem was ich tue.

Ich mag mich dann überhaut nicht. Oftmals fühle ich mich einfach wie eine Elefantenkuh, wie eine Elefantenkuh die einen Luftballon verschluckt hat und kurz vorm Platzen ist. Die kleine Madame macht sich bemerkbar breit und macht es sich richtig gemütlich in meinem Bauch. Spätestens am Abend dann, merke ich wieder, dass ich es mir in kleinster Weise mehr gemütlich machen kann. Ich robbe mich mühsam auf der Couch oder im Bett Zentimeterweise von rechts nach links. Zum Glück schlafe ich vor Erschöpfung schnell ein, wenn ich nicht grade von Sodbrennen geplagt werde. Alles in allem ist es doch ziemlich beschwerlich geworden. Aber hey, ich bin schwanger! Also kein Grund sich zu beschweren, es hätte mich auch schlimmer treffen können.

Dann gibt es aber auch diese einen Tage, an denen ich genau dass, was ich gestern noch so hübsch, voller Stolz präsentierte und für wunderbar befunden habe, plötzlich doch mit ganz anderen Augen sehe. So ganz ohne Energie völlig träge, ausgelaugt, unbeweglich und langsam in allem was ich tue. Ich mag mich dann überhaut nicht. Oftmals fühle ich mich einfach wie eine Elefantenkuh, wie eine Elefantenkuh die einen Luftballon verschluckt hat und kurz vorm Platzen ist. Die kleine Madame macht sich bemerkbar breit und macht es sich richtig gemütlich in meinem Bauch. Spätestens am Abend dann, merke ich wieder, dass ich es mir in kleinster Weise mehr gemütlich machen kann. Ich robbe mich mühsam auf der Couch oder im Bett Zentimeterweise von rechts nach links. Zum Glück schlafe ich vor Erschöpfung schnell ein, wenn ich nicht grade von Sodbrennen geplagt werde.

Alles in allem ist es doch ziemlich beschwerlich geworden. Aber hey, ich bin schwanger! Also kein Grund sich zu beschweren, es hätte mich auch schlimmer treffen können.[/bigletter]

Aber wenn ich grade von beschweren spreche, muss ich doch mal eins los werden.

Kennt ihr das auch? Je mehr ein Babybauch wächst, desto mehr Grabscher können nicht widerstehen! Diese Leute, die sich sobald sie eine schwangere Frau sehen, absolut dazu berechtigt fühlen, einem an den Bauch zu fassen und einfach nicht widerstehen können. Irgendwie meint jeder einfach mal dran fassen zu müssen und es wird immer schlimmer. Ich komme mir schon vor wie ein Hund der ständig betätschelt wird .

Gerade kürzlich stand ich im Aufzug und hatte den Kinderwagen mit Kian sogar ziemlich nah an mir stehen. Da fasst mit doch glatt eine wildfremde Frau an meinen Kugel Bauch, ohne vorher irgend ein Anzeichen zu machen. Sie sagte während der ganzen Nummer noch nicht einmal was, sie tätschelte und grinste mir einfach nur ins Gesicht. Ich war wirklich richtig sprachlos. Ich stand einfach nur da und konnte es nicht fassen, geschweige denn was sagen. So überrumpelt fühlte ich mich. Ich fühlt mich auch angegriffen, angegriffen in dem Sinne das sie mich einfach anfasst ohne zu fragen, es gibt Annährungs-Grenzen, die man einfach nicht überschreitet. Das ging eindeutig zu weit! Sie meinte es sicher gut, deswegen wollte ich ihr auch nicht gleich “Fass mich nicht an” an den Kopf knallen.

Ich glaube ich hätte es in dem Moment eh nicht aussprechen können. Dafür war ich einfach zu geschockt. Aber wie kommen eigentlich wildfremde Leute dazu, schwangere Frauen einfach so ohne Vorwarnung anzufassen, ohne um Erlaubnis zu fragen? Ich meine haben die Menschen denn gar keinen Anstand oder Respekt mehr? Es macht mich nicht nur sprachlos sondern auch wütend. Wütend einfach weil man nicht mehr für ernst genommen wird und keine Distanz mehr bewahrt wird.

Vermutlich ist die einfachste Lösung in der Schwangerschaft ein Shirt zu tragen mit der passenden Aufschrift:

  • Bitte nicht anfassen
  • Kein Streichelzoo
  • Nein, Sie dürfen nicht mal kurz anfassen
  • Achtung, tritt zurück
  • Mein Bauch gehört mir

es könnte wirklich ein Bestseller in den Umstandsmode-Läden werden.

Anders ist es da im Freundes- und Bekanntenkreis.

Da freuen sich natürlich alle für unser zweites Babyglück. Mittlerweile kann ich es ganz gut einschätzen und sehe es den Personen die mir gegenüber stehen schon an der Nasenspitze an, ob sie gerne mal meinen Bauch anfassen möchten. Da fällt es mir dann gar nicht schwer, das erwünschte Angebot auszusprechen:

„Möchtest du mal fühlen?!“

Ich sehe dann sofort das funkeln in den Augen und die Köpfe fangen aufgeregt an zu nicken, während sie sich meiner Kugel nähern und ganz vorsichtig ihre Hände zu meinem Bauch ausstrecken. Ganz behutsam tätscheln sie dann alle erst mal und trauen sich gar nicht richtig, so als würden sie etwas kaputt machen.

Fazit: Ich genieße die Blicke, die Aufmerksamkeit in den letzten Wochen der Schwangerschaft. Weil sie mir zeigten, dass es etwas Besonderes ist, was mein Körper da gerade leistet. Den Babybauch allerdings einfach so ungefragt anfassen, ist strengstens verboten! Wenn ich es aber erlaube, dann sollte man es unbedingt in vollen Zügen genießen, ich bin schließlich nicht ewig schwanger.

Fotos: LIBRE Fotografie